Archiv 2017

Wie weiter mit Bautzens CDU?

Sächsische Zeitung vom 17. Oktober 2017

 

"Das Direktmandat im Rödertal nur denkbar knapp gewonnen, im Nachbar-Wahlkreis Bautzen I sogar verloren. Die Bundestagswahl war für die CDU ein Desaster. Seitdem suchen die Christdemokraten nach Ursachen – und Auswegen aus der Misere. Wie das geht? Die SZ hat bei vier Unionsmitgliedern nachgefragt: bei einem Bürgermeister, einer Nachwuchspolitikerin, einem ehemaligen Gewerkschaftsboss und einem Landespolitiker."

 

... Kommunalpolitiker

Die CDU braucht Führungsstärke

Frank-Peter Wieth, CDU-Chef Radeberg: Das Wichtigste: Die CDU muss endlich wieder Führungsstärke zeigen! Wir brauchen einen Sachsen-Plan, damit alle wissen, was wir warum tun. Wir haben auch die Bürgerfreundlichkeit aus den Augen verloren. Viele fühlen sich nicht mehr mitgenommen, es fehlt an Personal in öffentlichen Verwaltungen, an Lehrern, an Polizisten – und auch in der Justiz. Nicht zuletzt fehlt es auch zunehmend an Ärzten im dörflichen Raum. Das muss man endlich Ernst nehmen, diese Probleme müssen angegangen werden. Es nützt nichts, von Bürokratie-Abbau zu reden, wenn das für die Bürger am Ende am Ende nur heißt, dass Service, Nähe oder Sicherheitsgefühl verloren gehen. Wir brauchen mehr Polizisten, mehr Lehrer, mehr Mitarbeiter in Ämtern; auch in den Städten und Gemeinden übrigens. Es bringt jetzt jedenfalls nichts, die AfD rechts zu überholen. Das ist ja für die SPD beim Linksüberholen der Linken auch schiefgegangen. Und wenn wir davon reden, die CDU müsse zurück zu ihren Werten – müssen wir erst mal fragen: Was sind diese Werte? Meine Werte sind das Grundgesetz und die zehn Gebote! Daran müssen wir uns messen lassen.

 

Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link http://www.sz-online.de/sachsen/wie-weiter-mit-bautzens-cdu-3797726.html

Fragwürdige Veranstaltung im Schloss Klippenstein

Pressemitteilung des CDU-Stadtverbandes Radeberg

 

Für den 31. August 2017 kündigt das Schloss Klippenstein ein Zeitzeugengespräch zum Verlauf "der politischen Wende" zwischen dem Bürgermeister der Wendezeit Siegfried Hennig sowie dem jetzigen OB Gerhard Lemm an.

 

Der CDU-Stadtverband Radeberg zeigt sich sehr verwundert über diese Art einseitiger Veranstaltung. Zwar halten wir es für durchaus sinnvoll und interessant, auch meinungsdifferente politische Handlungsträger der Wendezeit nach mehr als 20 Jahren zu einem Gespräch zu vereinen, jedoch entspricht die Zusammensetzung des Podiums nicht den historischen Begebenheiten: Siegfried Hennig als SED-Bürgermeister, den man sehr wohl als "Protagonisten", jedoch unserer Auffassung nach keinesfalls als "Protagonisten der Wende" bezeichnen kann und Gerhard Lemm, der erst 1993 als Gewerkschafter die Radeberger Bühne betrat.

 

Eine den Zeitumständen angemessene Besetzung hätte zumindest noch den ersten frei gwählten Bürgermeister der Stadt Radeberg Dr. Frank Petzold auf dem Podium verlangt.

 

Radeberg, 26. August 2017

Andreas Känner

"Die Herausforderungen vor den wir jetzt stehen"

Arnold Vaatz in der Likörfabrik Radeberg

Arnold Vaatz beginnt ohne Umschweife:

 

Bei seinem Besuch in Radeberg hält er sich nicht bei einer langen Wahlkampfrede auf, sondern stellt sich sofort den Fragen aus dem in der Likörfabrik versammelten Publikum. Zwei Stunden lang steht der Bundestagskandidat für unseren Wahlkreis Rede und Antwort. Dabei geht es durchaus kontrovers zu, denn die Gäste erwarten Antworten zu den aktuellen Herausforderungen im Jahr 2017:


Bildungspolitik, innere Sicherheit, Außenpolitik, Wirtschaftsförderung und die Sicherheit der Altersvorsorge sind nur einige Aspekte, zu denen Arnold Vaatz in gewohnt sachkundiger und direkter Art und Weise Stellung nimmt. Und das auch, wenn bisweilen Themenfelder zur Sprache kommen, die nicht in Berlin, sondern in Dresden und Radeberg entschieden werden müssen.

 

Vaatz nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er sich beispielsweise dafür einsetzt, dass angesichts der sicherheitspolitischen Aufgaben Deutschlands in Zeiten von Terrorismus und internationalen Krisen vor allem Polizisten und Bundeswehrsoldaten für ihre Aufgaben mehr Rückhalt in unserer Gesellschaft benötigen und wir Probleme nicht immer nur mit mehr Geld lösen können: „Das ist wie mit einem Schwimmbecken, das ein Loch im Boden hat und bei dem der Wasserspiegel sinkt. Zuerst muss man das Loch  stopfen, bevor man beginnt, Unmengen an Wasser nachzuschütten. Polizisten dürfen bei Einsätzen nicht immer wieder auch automatisch die Hauptverdächtigen sein - dann möchte niemand mehr diesen Beruf ergreifen.“

 

Er spricht Probleme offen an, verweist auf Dinge, die der Bundesregierung in den vergangenen Jahren noch nicht
gelungen sind und betont, dass er sich noch einmal mit aller Kraft für Sachsen im Bundestag engagieren möchte:
Dass eine erfolgreiche Wirtschafts- und Finanzpolitik der vergangenen Jahre zu Vollbeschäftigung führt und dabei
alle am Aufschwung beteiligt werden, dass Interessen der neuen Bundesländer eine wahrnehmbare Stimme im
Parlament haben und dass Deutschland international Stellung gegen autoritäre Bestrebungen bezieht.

 

Das durchaus kritische Publikum dankt es ihm am Ende der Veranstaltung mit laut wahrnehmbaren Applaus und
entlässt den Abgeordneten und Kandidaten nicht, ohne ihm einige Fragen und Anregungen mit nach Berlin zu
geben.

 

Andreas Känner

 

Klausur der CDU Radeberg am 22. Juli 2017

Am 22. Juli 2017 fand die diesjährige Klausur der CDU-Stadtratsfraktion und des Vorstandes des CDU-Stadtverbandes statt. Dabei ging es um die inhaltliche Ausrichtung der CDU Radeberg in den nächsten ein bis zwei Jahren. Gesprochen wurde über einzubringende Anträge in den Stadtrat, aber auch über die Durchführung von Veranstaltungen für die CDU-Mitglieder des Stadtverbandes und für die Öffentlichkeit.

 

Nach mehreren Stunden ging eine konstruktive Klausur zu Ende, auf der ganz konkrete Aufgaben verteilt werden konnten.

 

Radeberg, 24. Juli 2017

Andrea Pankau

Auf dem Radeberger Markt am Freitag vor Muttertag

Bei herrlichem Wetter - warm und Sonnenschein - ist unsere traditionelle Muttertagsaktion gut angekommen. 300 Grußkarten haben wir an die Mütter und Großmütter verteilt. Die Schokoglückskäfer wurden oftmals gleich "geerntet" - von den lieben Kleinen, die dabei waren! Viele erstaunte Gesichter waren unser Lohn, lag doch bei unserem Infostand mit CDU-Schirm die Vermutung nahe, dass es eine Wahlwerbung wäre. Aber weit gefehlt, es war ein kleiner Gruß und ein Dankeschön an alle Mütter!

 

Radeberg, 15. Mai 2017
Ingrid Petzold

 

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